{"id":2461,"date":"2020-03-01T13:07:24","date_gmt":"2020-03-01T12:07:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kathrein-solutions.com.dedi7310.your-server.de\/?p=2461"},"modified":"2024-11-06T13:17:26","modified_gmt":"2024-11-06T12:17:26","slug":"case-study-supply-chain-kanban-digitalisierte-fertigung-wird-real","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kathrein-solutions.com\/de\/case-studies\/case-study-supply-chain-kanban-digitalisierte-fertigung-wird-real\/","title":{"rendered":"Case Study | Supply Chain \u2013 Digitalisierte Fertigung wird real"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herausforderung:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der <strong>weltweite Markt setzt neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr ein intelligenteres Supply Chain<\/strong>. Ein Stuttgarter Automobilhersteller wollte in Sachen Digitalisierung vorangehen und <strong>RFID als Infrastruktur-Basistechnologie in seiner Factory<\/strong> einf\u00fchren. Das Ziel war es, das Werk der Zukunft zu definieren und seine Fertigung in eine digitalisierte Fabrik umzusetzen. Um diese Vision realisieren zu k\u00f6nnen, war es auch wichtig, die Zulieferer von Anfang an zu integrieren. F\u00fcr die Automobilzulieferer sollte der Einsatz von RFID-Technologie im Wettbewerb um zuk\u00fcnftige Auftr\u00e4ge ein entscheidendes Kriterium sein. Durch eine <strong>intelligentere Supply Chain mit neuen Tools und validen Erkenntnissen in Echtzeit<\/strong> sollte eine Verl\u00e4sslichkeit geschaffen werden. Diese Supply Chain verbessert dann die Zusammenarbeit und erreicht ein bisher un\u00fcbertroffenes Ma\u00df an Transparenz.<\/p>\n<p><strong>Ausgangslage: Supply Chain Management vorher<\/strong><\/p>\n<p>Die logistischen Herausforderungen wurden traditionell \u00fcber Barcode gest\u00fctzte Systeme gel\u00f6st. Ziel war es, dass auch die <strong>Unternehmen im Automotive Umfeld die alte Barcode-Struktur durch speziell modifizierte RFID-Tags abl\u00f6sen<\/strong>. Diese \u00fcber Funk lesbaren Informationstr\u00e4ger sollten die Lokalisierung und Identifizierung entlang der gesamten Liefer- und Vermarktungskette automatisieren. Vom Verband der Automobilindustrie (<a href=\"https:\/\/www.vda.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VDA<\/a>) wurde dieses bereits vor Jahren mit \u201cRFID zur Verfolgung von Teilen und Baugruppen in der Automobilindustrie\u201d beschrieben und definiert. Bis zu 65 Prozent des Warenoder Servicewerts in einem Unternehmen entstehen durch die Zusammenarbeit mit Zulieferern. Das sagt der \u201eCross-Industry Report of Standard Benchmarks\u201c von <a href=\"https:\/\/www.capsresearch.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CAPS Research<\/a>. Funktionierende, <strong>intelligente Supply Chains sind somit ein entscheidender Faktor<\/strong> f\u00fcr eine erfolgreiche digitale Transformation eines Unternehmens. Was z\u00e4hlt sind Schnelligkeit, ein vollst\u00e4ndiger \u00dcberblick \u00fcber komplexe Prozesse und nat\u00fcrlich der maximale Fokus auf den Kunden.<\/p>\n<p><strong>L\u00f6sung: RFID-Hardwarekomponenten<\/strong><\/p>\n<p>Der Automobilhersteller setzt auf den <strong>Einsatz zertifizierte RFID-Hardwarekomponenten von Kathrein Solutions<\/strong>, sowie auf eine bew\u00e4hrte Softwarel\u00f6sung f\u00fcr eine einfache und zuverl\u00e4ssige Lieferantenanbindung. Alle relevanten Positionen in der Supply Chain des \u201cRFID End to End Prozesses\u201d wurden mit zertifizierter RFID-Hardware ausgestattet. Teilweise wurde diese sogar speziell adaptiert. Eine einfache Montage, wie auch eine effektive Wartung der Komponenten waren gefordert und wurden entsprechend umgesetzt. Prozesssicherheit, Zuverl\u00e4ssigkeit und Kosteneffektivit\u00e4t standen w\u00e4hrend der kompletten Konzeption im Fokus. Alle Erfassungskomponenten wurden \u00fcber eine Standard Software miteinander verkn\u00fcpft, um eine einfache und stabile Datenanbindung zu erm\u00f6glichen. Mittelpunkt des Konzepts ist der \u201cintelligente Ladungstr\u00e4ger\u201d. Diese Ladungstr\u00e4ger werden bereits alle mit RFID-Tag und eindeutiger Identifikationsnummer versendet. Sowohl <strong>Sortierungen im Crossdock, als auch der Transport erfolgt dabei RFID<\/strong> <strong>gest\u00fctzt<\/strong>. Eine automatische Identifikation in der Supply Chain erfolgt \u00fcberall da, wo es technisch machbar und prozessrelevant ist. So auch an Wareneingang und -ausgang. Ein- und Auslagerung, Best\u00fcckung der Routenwagen und Versorgung am Montageband werden weitgehend automatisiert gesteuert und dokumentiert. Selbst das Leergut am Montageband wird noch im Regal automatisch \u00fcber spezielle KanBan-Antennen automatisch erfasst, um einen automatischen Materialabruf zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Ergebnis: Die Supply Chain kann digital!<\/strong><\/p>\n<p>Die IoT-Digitalisierung wurde hier effizient und praxisnah in der Supply Chain umgesetzt. Standardisierte RFID-Technologie wurde in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Kathrein Solutions auf spezielle Bed\u00fcrfnisse angepasst. So wurde zum Beispiel das automatisierte KanBan-Regal effektiv und kosteneffizient in die Systemlandschaft implementiert. Hier hat ein Automobilhersteller die <strong>perfekte Vorlage f\u00fcr eine digitalisierte Fertigung der Zukunft<\/strong> geschaffen und erneut bewiesen, dass Innovation Fortschritt bedeutet. Das anf\u00e4nglich angesprochene Ziel, ein Automobil Fertigungswerk Werk der Zukunft zu definieren, wurde erreicht. Reibungslose, planbare Durchl\u00e4ufe und Reduzierung der Wartezeiten wurden im Logistikprozess erfolgreich, erheblich verbessert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Download als PDF<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kathrein-solutions.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2020_03_SupplyChain_Digitalisierte-Fertigung-wird-real_eKanBan_DE.pdf\">Case Study | Supply Chain \u2013 Digitalisierte Fertigung wird real<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herausforderung:\u00a0 Der weltweite Markt setzt neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr ein intelligenteres Supply Chain. Ein Stuttgarter Automobilhersteller wollte in Sachen Digitalisierung vorangehen und RFID als Infrastruktur-Basistechnologie in seiner Factory einf\u00fchren. Das Ziel war es, das Werk der Zukunft zu definieren und seine Fertigung in eine digitalisierte Fabrik umzusetzen. 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